26. September 2017 · Comments Off on Potenzmittel Viagra und Levitra im Vergleich · Categories: Uncategorized

Die kleine blaue Potenzpille Viagra kennt man rundum die Welt, sogar über die Wirkweise weiß nahezu jeder Bescheid. Obwohl Levitra auch äußerst anerkannt ist, kennen nur wenige die Unterschiede zwischen Viagra und Levitra. Levitra und Viagra sind beides synthetische Potenzmittel, welche auf den exakt gleichen Wirkmechanismus setzen. Beide Medikamente verwenden Wirkstoffe, die man als sogenannte PDE-5-Hemmer bezeichnet. Dennoch gibt es deutliche Differenzen zwischen den Wirkweisen der beiden Potenzmittel, so dass man sich vorab im Detail informieren sollte.

Allgemeine Daten zu Viagra und Levitra

Viagra war das erste Potenzmittel seiner Art und wurde bereits 1998 von der amerikanischen Firma Pfizer auf den Markt gebracht, wodurch es sehr erprobt ist. Viagra ist auch bekannt unter dem Freinamen Sildenafil. Levitra ist im Vergleich dazu noch relativ jung, da es erst 2003 von der deutschen Firma Bayer HealthCare auf den Markt gebracht wurde. Beide Potenzmittel sind nur auf Rezept zu bekommen und das auch aus gutem Grund.

Unterschiede in der Dosierung und Wirkweise

Die Einnahme von Viagra erfolgt in weit größeren Dosierungen als Levitra. Im Vergleich reichen Levitra in den meisten Fällen 10 bis 20 mg um eine sehr gute Erektion zu erzeugen, bei Viagra ist es 50 mg oder mehr. Ausnahmen gibt es hier natürlich in beiden Fällen, so kann es auch vorkommen, dass 25 mg Viagra vollkommen ausreichen.

Auch in der Wirkweise gibt signifikante Unterschiede, welche man sich als Patient genau ansehen sollte. Nach der Einnahme von Levitra bzw. Vardenafil dauert es ca. 10 Minuten um einen Effekt zu bemerken, wobei Viagra mit 30 bis 60 Minuten deutlich länger braucht. Wichtig ist für viele Männer mit Erektionsproblemen die Wirkungsdauer eines Potenzmittels. Hier hat Levitra die Nase deutlich vorn mit durchschnittlich 12 Stunden im Vergleich zu 5 Stunden bei Viagra.

Ähnlichkeiten bei den Nebenwirkungen

Da Viagra und Levitra beide zur kurzfristigen Behebung erektiler Dysfunktion auf den selben Wirkmechanismus vertrauen, sind auch die Nebenwirkungen der Arzneimittel relativ ähnlich. So kann es durch die Verwendung beider Potenzmittel zu Kopfschmerzen, Gesichtsrötungen und Nasenschleimhautentzündung kommen, wobei im Allgemeinen gilt, dass Levitra ein wenig besser verträglich ist.

Nach einer gründlichen Untersuchung beim Arzt, kann dieser erst entscheiden, welches Potenzmittel für Sie in Frage kommt und ob sich ein solches in Ihrem Fall überhaupt eignet. Wird dann doch ein pharmazeutisches Potenzmittel verschrieben, sollte anfangs mit einer kleinen Dosis begonnen werden, um nach und nach festzustellen, was die ideale Dosis für Sie persönlich ist. So gibt es Männer, die schon mit sehr geringen Mengen von Viagra die Impotenz vertreiben können.

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